Langzeitbelichtungen an der Steinküste

Vor kurzem war ich zu Erholungszwecken für einige Tage auf der immergrünen Insel Madeira. Neben wunderbaren Wanderungen entlang der zahlreichen Levadas, den alten Bewässerungskanälen der Insel, hatte ich auch Zeit zu fotografieren. Im ersten Teil dieser kleinen Serie möchte ich Euch einige Langzeitbelichtungen von der Steinküste des Örtchens Calheta zeigen.

Da ich keine Graufilter zur Erhöhung der Belichtungszeit im Gepäck hatte, habe ich diese Aufnahmen immer zu Beginn der Dämmerung aufgenommen, um die gewünschten Verschlusszeiten im Sekundenbereich zu erreichen. Nach ca. 20 Minuten war es meistens schon so dunkel, sodass es nicht mehr möglich war genau zu fokussieren. In der Nachbearbeitung habe ich lediglich den Weißabgleich und die Belichtung etwas angepasst, den Kontrast erhöht sowie die Sättigung reduziert.

An diesen Bildern mag ich besonders deren Entstehung. Zum einen weiß man vor der Aufnahme nicht wirklich, wie das Resultat aussehen wird und  zum anderen muß man sich bis zu einer halben Minute gedulden, um das Bild endlich auf dem Kameradisplay zu begutachten.

Der recht enge Blickwinkel lenkt den Betrachter  auf das wesentliche Element dieser Bilder – den Kontrast. Und zwar in zweierlei Hinsicht,  der Hell-Dunkel-Kontrast sowie der Bewegung-Stille- Kontrast.

Ich hoffe die Bilder gefallen Euch, über konstruktive Kritik freue ich mich sehr.

Langzeitbelichtung an der Steinküste von Madeira in der Nähe des Ortes Calheta.

85mm 13 Sek. f/8 ISO200

85mm 4 Sek. f/9 ISO200

85mm 3 Sek. f/16 ISO200

85mm 15 Sek. f/4 ISO200

2 Responses to “Langzeitbelichtungen an der Steinküste”

  1. Sebastian sagt:

    Tolle Langzeitbelichtung :)

    Ich finde dieses “verschwimmen” des Wassers bei langer Belichtung immer wieder toll. Wirkt fast wie Nebel.

  2. Deine Bilder sind 1a – absolut tolle Arbeit!

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